Dream of the kind of world you wanna live in.
Bono, U2
Dream it out loud, at high volume
Kleine Historie
Angefangen mit Software rumzuwerkeln habe ich 1998, genauer gesagt 1994, aber Projekte zur Studentenzeit zählen nicht unbedingt.
Kennengelernt habe ich dabei Branchen wie Software/IT, Werbung Print und New Media und Banken und Finanzdienstleistungen, hauptsächlich als Software-Entwickler, Configuration Manager oder Projekt-Manager.
Ich habe kleine Firmen kennengelernt, und grosse. Und ich habe eigene Projekte durchgeführt, in erster Linie, um neue Technologien kennenzulernen.
Warum ich Software entwickele
Angefangen hat alles, weil mein grosser Bruder Informatik studierte und meinte, das solle ich mir mal anschauen.
Aber Software-Entwicklung ist mehr als Informatik studieren, und vor allem ganz anders. Ich denke der entscheidende Punkt ist vielmehr, dass es zumindest theoretisch keine Grenzen gibt. Bei der Suche nach Lösungen gibt es einfach keine Einschränkung. Was immer ein Problem löst, ist angemessen und akzeptabel. Unter Beachtung ethischer Grundsätze natürlich.
Wie ich Software entwickele
Einfach zu beantworten. Ich tue, was immer notwendig ist. Also arbeite ich immer so, wie es der Situation angemessen ist oder was die Situation verlangt. Pragmatisch halt.
Wichtig ist dabei, dass man schnell reagiert, da sich alles sehr schnell ändern kann. Agil bleiben ist alles, bisweilen sogar extrem.
Wichtige Aspekte beim Entwickeln von Software
Wichtig ist vieles. Was aber ungemein hilft, ist ein test-getriebener Ansatz. Soll heissen, man schreibt den Test für eine Teilfunktionalität erst und den eigentlichen Code anschliessend. Gibt einem unheimlich Sicherheit.
Empfehlen kann ich es auch, broken windows immer dann auszubauen und zu entfernen, wenn man sie entdeckt. Lass den Dreck gar nicht erst drin.
An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass — und jetzt kommt meine Zeit als Configuration Manager zum Tragen — continuous integration einem ganz schön den Rücken freihalten kann.
Ohne all dies braucht man gar nicht anzufangen. Und es gibt noch vieles mehr. Aber ein Aspekt darf auf keinen Fall fehlen: der wichtigste Faktor sind die Personen, die an einem Projekt beteiligt sind. Was auch immer die Clowns da draussen sagen, wie abstrahierbar und austauschbar wir sein sollen, wir sind es nicht!
Wir machen den Unterschied!
Thorsten Böttger

